Oliver Sonntag
Gründer und Geschäftsführer der ANTWORT:INTERNET GmbH
Ich habe Euphorien und Crashes miterlebt. Auch darum bezeichne ich mich heute als Digital- und KI-Realist.
Meine Laufbahn im Online-Business begann 1995 mit Projekten für Unternehmen, die heute als Internet-Pioniere gelten, und für mittelständische Firmen, die früh den Schritt ins Web wagten.
Damit blicke ich auf fast 30 Jahre Erfahrung zurück – von den ersten Websites und Internetplattformen über den Dotcom-Crash, dem Web 2.0, bis hin zu den heutigen Fragen rund um digitale Transformation und Künstliche Intelligenz.
2003 habe ich meine Agentur „AI ANTWORT:INTERNET“ gegründet. Das Kürzel „AI“ hatte damals noch einen Hauch von Science Fiction. Heute ist es mehr denn je Programm.
Seit diesen Anfängen navigiere ich mit meinem Team mittelständische Unternehmen sicher durch die Komplexität des digitalen Zeitalters und gebe Orientierung in einer Welt, die immer stärker von Technik getrieben wird.
Wir stellen die entscheidenden Fragen und entwickeln klare, technologisch fundierte Strategien und Lösungen, die nachhaltiges Unternehmenswachstum sichern.
Unsere Kunden und Partner vertrauen in langjährigen Beziehungen auf unsere zuverlässige Arbeitsweise.
Der Blog vom Sonntag - Digitalisierung und KI mit Verstand.
Kompass für den digitalen Mittelstand.
In einer Welt voller Buzzwords und digitaler Hypes braucht es jemanden, der das Bild scharf stellt. Mit über 30 Jahren Erfahrung in der Digitalbranche blicke ich für meine Leserschaft hinter die Kulissen von Digitalisierung und KI, ordne Technologien ein und identifiziere strategische Potentiale, Chancen und Risiken. Ehrlich, verständlich und immer mit dem Blick auf den praktischen Nutzen für Unternehmen und den Menschen darin.
Nachfolgend finden Sie einige meiner Artikel aus meinem Blog vom Sonntag. Sie können hier auch meinen Newsletter abonnieren oder mir bei Linkedin folgen.
Plattformabhängigkeit im Mittelstand
Mitte der Neunziger war eine Internetadresse auf dem Firmenwagen ein kleines Statement: Seht her, wir sind drin! Was hinter dem „www“ steckte, war eher zweitrangig. Hauptsache, die Adresse fuhr mit.
Diese Woche fährt wieder eine Adresse spazieren, diesmal durch Manhattan. Und diesmal haben wir von ANTWORT:INTERNET sie gebaut.
Warum Abwarten bei KI im Mittelstand keine Strategie ist – eine Lehre aus dem Dotcom-Crash
Achtzig Bewerbungen, null Einladungen: So begann für mich das Jahr nach dem Dotcom-Crash. Was ich daraus für Unternehmen gelernt habe, die heute bei KI noch abwarten, steht in einem Satz: „Technik lässt sich nachrüsten, Erfahrung nicht."
Lokale KI ohne Cloud: Was im Mittelstand wirklich geht
Ich habe mehrere Sprachmodelle offline auf meinem MacBook zum Laufen gebracht. Was lokale KI im Mittelstand leistet und wo ihre Grenzen sind.
Was Jürgen Klopp über KI-Texte verrät – und warum KI die besten Texte schreibt, die niemand findet oder lesen will.
Sind KI-Texte nun gut oder schlecht? Schon lange hatte ich zu diesem Thema einen Text in meiner Schublade, war aber nie so richtig zufrieden damit. Dann kam ausgerechnet Jürgen Klopp und gab mir den entscheidenden Impuls, um diese Frage allgemeinverständlich zu beantworten.
SEO am Ende? Was wirklich dran ist – und was Google dazu sagt
Kaum ein Thema wird derzeit so laut beschallt wie die Frage, was die Künstliche Intelligenz mit der Auffindbarkeit Ihrer Website macht. „SEO ist tot“, heißt es an der einen Ecke. „Alles muss jetzt ganz anders“, an der nächsten. Wer genau hinhört, merkt schnell: Vieles davon ist Geräusch. Der Kampf um das stärkste Buzzword driftet allmählich ins Absurde ab: SEO, GEO, AEO, LLMO, LLMSEO und so weiter und so weiter.
Das Plattform-Paradox: Warum Bequemlichkeit einen Preis hat – und wer ihn zahlt
Es gibt einen Moment, den fast jeder von uns kennt. Man plant eine Reise, öffnet eine App oder eine Website, gibt Ort und Datum ein und innerhalb von Sekunden erscheint die Welt der Möglichkeiten, sortiert, bewertet, buchbar mit zwei Klicks. Kein Anrufen, kein Vergleichen über Dutzende Einzelseiten, keine Unsicherheit. Diese Erfahrung ist das Versprechen der Plattformökonomie, und sie hält dieses Versprechen erstaunlich zuverlässig ein.
Genau hier beginnt das Paradox, über das ich schreiben möchte.